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Stellungnahme zum Stadtratsbeschluss vom 10.7.2017

Das Ergebnis der Abstimmung im Stadtrat war leider so zu erwarten. Dass aber nur wenige ihre Stimme dagegen erhoben haben, verwundert schon etwas. Dass ein Stadtrat nach langen Monaten der Auseinandersetzung allen Ernstes noch die Frage stellt, ob die Architektur im Innenhof der ehem. Storg-Immobilie erhalten bleibt, ist erschreckend.


Auch offenbart die Art und Weise, wie man die Einwände der Stadtheimatplegerin abtut, ein nie dagewesenes Maß an politischer Arroganz und desavouiert das Ehrenamt.


Dass der Chef der Gewerbebau im Vorfeld ebenfalls in diese Kerbe schlägt, indem er fragt, was die Stadtheimatplegerin und die IG Menschengerechte Stadt denn beigetragen hätten an der Entwicklung in der Altstadt ist eine nicht zu überbietende Chuzpe. Ich darf Herrn Brandelik daran erinnern, dass nicht wir durch kritische und mahnende Worte den Stillstand bewirkt haben, sondern der damalige Oberbürgermeister und der Sparkassenchef. Aus geheimnisvollen Gründen wurde die Immobilie an einen externen Investor verkauft, obwohl ein Amberger Mitbewerber mehr geboten hatte. Dieser Investor entpuppte sich sehr bald als Spekulant, machte nichts und verkaufte die Immobilie gewinnbringend nach zehn Jahren, als keine Spekulationssteuer mehr fällig wurde.
Damit nun endlich etwas geschieht, ist man bereit, alle Forderungen des aktuellen Investors zu erfüllen, egal wie stark das Stadtbild darunter leidet.


Zusammenfassend darf festgehalten werden was der Stadtrat entschieden hat:


1.Abriss der sich optisch hervorragend ins Altstadtensemble einfügenden „Storgfassade“, mit fadenscheinigen Begründungen (der wahre Grund heißt Tiefgarage) und der Folge dass auch der symmetrische Innenhof zerstört wird.


2.Das Spitalgelände wird mit billiger, wenig aufregender Investorenarchitektur überbaut und die einmalige Chance vertan Zeugnisse der Ausgrabungen aus der Keltenzeit zu integrieren und touristisch zu nutzen.


3.Obwohl die Altstadtgaragen halb leer stehen, hält man an dem Plan fest, zwei weitere Tiefgaragen zu bauen, die nicht nur unnötigen Verkehr in die Stadt ziehen werden, sondern auch das Entree mit dem Einfahrtbauwerk in der Bahnhofsstraße dauerhaft zerstören. Mehr noch, man will nun auch noch die Ausfahrt über das Nadelöhr Spitalgraben führen.


Bleibt nur zu hoffen, dass sich nach der Auslegung der Pläne noch mehr Widerstand in der Bevölkerung regt zum Wohle unserer wunderschönen alten Stadt.

Achim Hüttner, Vorsitzender IG „Menschengerechte Stadt e.V.“

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Aus dem Sitzungsprotokoll vom Januar 2017:
 
Erster Vorsitzender Achim Hüttner begrüßte drei  neuen Mitglieder recht herzlich und stellt fest, dass die erste Mitgliederversammlung  im neuen Jahr gut besucht ist. Die rege Kommunikation des neuen Kassiers Stefan Reuther mit den Mitgliedern scheint sich bezahlt zu machen.
Achim Hüttner liest aus einem Zeitungsartikel der FAS  vom So, 22. Jan.vor.  Selbigen  Artikel hat er auch für OB Cerny kopiert und mit Hervorhebung der relevanten Stellen im Rathaus eingeworfen.  

Der Artikel bestärkt die IG in den Punkten, die sie versucht dem Amberger Stadtrat im Bezug auf die Pläne einer öffentlichen Tiefgarage in der Altstadt klarzumachen: Mehr Straßen und Parkplätze sorgen langfristig für keine Verkehrsentlastung sondern schaffen im Gegenteil noch mehr Autoverkehr.
 
Progressive Städte wie Kopenhagen oder Johannisburg machen gute Erfahrungen mit autofreien Innenstädten. Kopenhagen baut sogar Tiefgaragen rück!
 
Leserbrief an die AZ von Achim Hüttner  zum Thema Sitzgelegenheit am Marktplatz:
 

Der Protest vieler Bürger, weil man ihnen die Bank unter der Linde am Marktplatz wegnimmt, ist nachvollziehbar. Dass ein weiterer gastronomischer Betrieb und damit eine Belebung der Altstadt dort entstanden ist und dass die Stadt den Betreibern optimale Bedingungen schaffen will, ist gut.

Nicht nachvollziehbar ist wieder mal die Phantasielosigkeit des Stadtrats. Warum kommt man nicht auf die Idee, auf der dem Baum gegenüberliegenden Seite des Brunnens eine weitere, schon etwas größere Linde zu pflanzen und die Bank am neuenBaum zu montieren!? Dies könnte bereits nach der Frostperiode geschehen, alle wären zufrieden und der Marktplatz würde ästhetisch aufgewertet.

Nur, wie angekündigt, Ersatzbänke aufzustellen ist zu wenig.

Achim Hüttner, Vorsitzender „Menschengerechte Stadt e.V.“

 
 
Beiträge aus der letzten Zeit:

*Die IG „Menschengerechte Stadt e.V.“, lud ein zu einem Dämmerschoppen, „Mit Vollgas in die (Spital)Grube“, am Freitag, 25.11. im Casino Wirtshaus, mit kulturellen Beiträgen
von GERHARD POLT, ECKHARD HENSCHEID, "CASH MAERTENS" Blechmusik vom „MEIER WASTL l“ aus Stockau

Achim Hüttner, Vorsitzender IG „Menschengerechte Stadt e.V.“
 
Bilder und mehr dazu  gibt es unter MEDIALES
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DER AMBERGER TIEFGARAGENJODLER ©

  VON HANS MÄRTEN(CASH!)  

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Unser Verein existiert seit 1985 und hat sich im Jahr 2009 nach einem längeren Dornröschenschlaf neu formiert.

Unser größter Erfolg war Ende der 80er Jahre die Verhinderung einer von der Stadt geplanten öffentlichen Hochgarage im historischen Maltesergarten! Aufwändige Verkehrszählungen und Info-Stände wurden unter Mithilfe unserer Mitglieder durchgeführt. Zum Erfolg führte dann eine Normenkontrollklage die wir gegen die Stadt Amberg angestrebt hatten, und bei der wir dann in zweiter Instanz vor dem Oberverwaltungsgerichtshof München Recht bekamen!

Wie sehr ein Mitgestalten bei der Stadtentwicklung auch weiterhin nötig und wichtig ist, hat die erfolgreiche Verhinderung der Fällung der Kastanie hinter der Martinskirche vor ein paar Jahren, eindrucksvoll gezeigt. Es war sehr motivierend zu erleben wie groß der Zuspruch für unsere Aktionen in der Bevölkerung war. Zu einer Protestaktion an einem Freitag  Nachmittag kamen ca. 100! Menschen.

Dass die Schiffgasse inzwischen verkehrsberuhigt ist, ist dem jahrelangen Engagement unserer Mitglieder, die sich viele Samstage auf den Marktplatz gestellt und sich für eine lebenswertere Altstadt eingesetzt haben, zu verdanken.

Für eine positive Stadtentwicklung brauchen wir IHRE Unterstützung. Jeder kann sich bei einem Spaziergang durch den Maltesergarten überzeugen, welch positive Auswirkungen das Engagement unseres Vereins bereits gehabt hat.

Ohne die Interessengemeinschaft Menschengerechte Stadt e.V. würde an dieser Stelle eine gigantische und hässliche Hochgarage stehen.

Wer den Kontakt zu uns sucht, ist herzlich eingeladen zu unseren regelmäßigen Treffen, jeweils jeden letzten Mitwoch im Monat in der Buchhandlung Mayr am Schrannenplatz, Eingang Weinstraße, um 19.30 Uhr.

 

 Mit engagierten Grüßen

Achim Hüttner 

  

 

 

Schiffgasse, Amberg

Maltesergarten, Amberg

 

 

IG MENSCHENGERECHTE STADT AMBERG E.V. Achim Huettner Raigeringer Str 29 92224 Amberg  | info@ig-menschengerechte-stadt-amberg.de
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